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Dienstag, 22. November 2016

Concertreport + Photos: Female Metal Event III (2016) (English Version)


Hier klicken für deutsche Version!
FemME Fatale – A hot weekend in the Netherlands!
Translation: Hanna Häßlein

Femke Fatale.
It got really hot from September 23rd to September 25th 2016 at the Female Metal Event III. This was not only due to the front women but also due to the corresponding men, obviously the music as well as the fountains of fire for the headliner.

For the first time, it wasn’t the organizer Ton Dekkers who hosted the festival this year but the tattoo-model Femke Fatal. She was able to fill those big footsteps and did a great job with announcing every single one of the 26 participating bands who performed, as per usual, on two stages. The large audience, which had the opportunity to enjoy this event for three days in a row, was clearly satisfied. 

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Video-Interview + Artikel: Marcela Bovio 2016


English Version coming soon!

„It's cool, like "Chamber Rock"!“

Mit Marcela/ Foto: Steffen Henneberger.
Unsere erste offizielle Handlung beim diesjährigen Female Metal Event war ein Video-Interview mit Marcela Bovio. Die sympathische Sängerin war genau wie wir zum dritten Mal dabei (MaYaN, Stream of Passion, The Gentle Storm), allerdings zum ersten Mal mit ihrem neuen Soloprojekt, dessen herausragendes Debütalbum "Unprecendented" am Tage ihres großartigen Auftritts erschien (mehr dazu in Kürze). 

In dem Interview sprechen wir über die Gründe für die Auflösung von Stream of Passion, Marcelas persönliche Bilanz nach elf Jahren und ihren besten Moment mit der Band, vor allem aber über "Unprecendented" und dessen Musik, Texte, Aufnahme, die Sprachauswahl, wer Marcelas "Saboteurs" sind, wie der Titel zu verstehen ist, ihre Affinität zu den "Stars", die Crowdfunding-Kampagne und Zielgruppe, sowie ihre Pläne mit dem Projekt. Darüber hinaus gibt es ein bisschen Smalltalk z.B. bezüglich Johan van Stratum (und wie viel Johan gut ist;), Anneke van Giersbergen und Dorian Gray.


Das Interview:



Link zu Marcelas Website: http://www.marcelabovio.com/




Freitag, 30. September 2016

Bilderrätsel: Welche Band ist gemeint? (2016-05)

Coming soon...
Unser erstes Video-Interview vom Female Metal Event III fand mit einer Künstlerin statt, die während des Festivals ihr erstes Soloalbum rausgebracht hat, und wird in Kürze veröffentlicht.  



Konzertbericht + Fotos: Female Metal Event III (2016)

Click here for english version!

FemME Fatale - Ein heißes Wochenende in den Niederlanden!

Femke Fatale.
Vom 23.09. bis zum 25.09.2016 wurde es extrem heiß auf dem Female Metal Event III. Das lag nicht nur an den Frontfrauen, sondern auch an den dazugehörigen Herren, selbstverständlich der Musik und eingesetzten Feuerfontänen beim Headliner. 

Dabei wurde das Festival in diesem Jahr zum ersten Mal nicht von Veranstalter Ton Dekkers, sondern dem Tattoo-Model Femke Fatale moderiert. Die konnte die Fußstapfen, in die sie trat, ausfüllen und machte dementsprechend einen sehr guten Job bei der Ankündigung jeder einzelnen der 26 teilnehmenden Bands, die wie gewohnt auf zwei Bühnen auftraten. Die konnten das größtenteils zahlreiche Publikum, das zum ersten Mal die Möglichkeit hatte, ganze drei Tage beschallt zu werden, ganz offensichtlich überzeugen. 

Dienstag, 30. August 2016

Preview: Female Metal Event 2016


English Version coming soon!

"Es wird zum dritten Mal FemME-nomal!"

Dianne (Xandria), Tilburg 2014.
Am 23. September geht es wieder los, dann startet das Female Metal Event, kurz FemME, vom 23.-25.09.2016 in die dritte Runde. Und, das Datum verrät es bereits, mit der Anzahl der Runde steigt auch in diesem wieder die Anzahl der Tage, an denen die Veranstaltung stattfindet, was sicher nicht zuletzt am Erfolg der letzten Jahre liegt.

Selbiger gründet auf dem bekannten Rezept der thematisch orientierten Metalveranstaltung, in diesem Fall des „Female Fronted Metal“, der wiederum alle Türen für eine breite Genrevielfalt offen hält, die bisher vom Veranstalter gekonnt genutzt und auch in diesem Jahr wieder bemüht wurde.
Sara Squadrani (Ancient Bards), Wacken 2015.
Dabei wird beim Blick auf das Line-Up deutlich, das vor allem die Vertreter des Symphonic Metal diesmal breit aufgestellt sind, darunter Bands wie Sirenia, Diabulus in Musica, End of the Dream, Sleeping Romance und Winter in Eden. Zudem starten Xandria erfreulicherweise einen zweiten Anlauf, nachdem ihr Auftritt 2015 aufgrund eines Unfalls des Drummers kurzfristig abgesagt werden musste. Wer danach noch nicht genug von Dianne van Giersbergen hat, kann selbige mit Ex Libris gleich zweimal auf dem Festival erleben.
Janika Groß (Molllust), Aschaffenburg 2014.
Eine ganz besondere Freude ist die Teilnahme von Ancient Bards in diesem Jahr, die mit ihrem symphonischen Bombast-Metal eine der stärksten aktuell aktiven Bands überhaupt verkörpern.
Demgegenüber haben die elektronischen Klänge leicht an Präsens verloren, sind aber mit The Birthday Massacre und Elyose immer noch vorhanden. Klassisch wird es unter anderem mit Kobra and the Lotus und härter mit Metalcore von The Charm the Fury, sowie Trash Metal von Bliksem, die auch beim diesjährigen Wacken Open Air waren.
Was fehlt bei dieser breit gefächerten Auswahl? Richtig: Ein Headliner, der es in sich hat, was bei Arch Enemy durch Alissa White-Gluz, die gleichzeitig das FemME-Girl 2016 ist, ziemlich sicher gegeben sein dürfte.  
Marcela (Stream of Passion), FemME 2015.
Doch auch das ist noch nicht genug, denn in diesem Jahr findet am Freitag erstmalig ein Akustik-Special statt, das unter anderem Bands wie Molllust mit ihrem theatralischen Opera Metal, aber auch Solokünstler wie Marcela Bovio, die kürzlich mit einem mehr als erfolgreichen Crowdfunding von sich Reden machte, auf den Plan ruft. 
Mehr als genug Gründe, Effenaar erneut oder auch zum ersten Mal einen Besuch abzustatten, es folgt ein weiterer: der Festival-Sonntag wird der Tradition gemäß erneut von Ingeborg Steenhorst und ihrer Fashionshow zu „I Style Stars“ eröffnet, was besonders im letzten Jahr für viel Gänsehaut sorgte und gespannt macht, welche kreative Mischung aus Mode und musikalischen Acts diesmal geboten wird.

Ingeborg Steenhorsts "I Style Stars".
Das alles macht deutlich, dass das FemME auch in diesem Jahr wieder großartige Musiker, die nicht nur aus den Niederlanden, sondern aus aller Herren Länder  anreisen und die zwei Bühnen in Effenaar zum Beben bringen werden. Schön wenn selbiges auch auf das Publikum zutreffen würde - verdient hat es das Female Metal Event III definitiv! 
Wer an dieser Stelle dennoch eine kleine Entscheidungshilfe braucht, der folge diesen Links zu den Artikeln des ersten und zweiten FemME oder kaufe die DVDs desselbigen. 


Weitere Informationen und Tickets gibt es hier.


Donnerstag, 6. August 2015

Konzertbericht + Fotos: The Gentle Storm beim Wacken Open Air 2015

"Matsch, Regen und ein sanfter Sturm!"

Nachdem wir uns nach unserer Ankunft auf dem Wacken Open Air durch gefühlt kilometertiefen Schlamm zur Wackinger Stage gekämpft hatten, brach für uns am 29.07. um 18.30 Uhr der erste Auftritt des Festivals an: The Gentle Storm. 

Dort waren wir bei weitem nicht die einzigen, denn weder der Matsch noch der ausgerechnet mit dem Beginn des Konzerts einsetzende Regen konnte die Fans davon abhalten, sich vor der Bühne zu versammeln. Für The Gentle Storm selbst bot das schlechte Wetter gleich zwei Vorteile: es passte zu Inhalt und Charakter der Musik und die Band hatte die Gewissheit: "Wer jetzt noch da ist, der will uns wirklich sehen!" 

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Festival-Bericht: Female Metal Event I

„Frauenpower für die Niederlande!“
 
Am 28.09.2014 fand in Eindhoven das erste Female Metal Event, kurz FemME, statt. Als Location wurde das Effenaar gewählt, das von 13.00 bis ca. 23.00 Uhr ganz im Zeichen der weiblichen Metal-Welt stand. Organisiert wurde das Event dabei von Ton Dekkers, der den Tag mit seinen Anmoderationen begleitete und sichtlich viel Herzblut hineinfließen ließ.
 
Das Festival wurde von Ingeborg Steenhorst mit einer Modenschau ihrer Marke „I Style Stars“ eröffnet. Die Designerin, die im Laufe ihrer Karriere tatsächlich zahlreiche Metalstars einkleidete, zeigte zahlreiche ihrer Kreationen an größtenteils weiblichen, aber auch männlichen Models, die über einen eigens dafür errichteten Laufsteg liefen.
 

Die Modenschau war in vier Durchgänge aufgeteilt, jeweils unterbrochen von einer kurzen Bühnenshow. Das war zunächst Mal Monique Joosten von Seventh Sin, die mit einer klaren Stimme und nur begleitet von einem Keyboard eine emotionale Ballade performte – Gänsehaut inbegriffen. Es folgte der Auftritt von Aerial Arts, eine Performance von Simone Heitinga, inclusive asiatischer Bühnenshow mit Gesang, akrobatischer Einlage und Taiko-Trommel. Zuletzt folgte noch die furiose Show von Karmaflow, der Band zum Rock Opera Videogame.
 
 
Was alle drei Auftritte gemeinsam hatten war die Intensität und die Tatsache, dass auch hier Steenhorst ihre talentierten Finger im Spiel hatte, denn von ihr waren die Bühnenoutfits designet. Durch die Mischung aus Mode und Musik entstand ein ästhetisches Geflecht, das atmosphärisch aufgeladen war und den perfekten Auftakt für FemME darstellte.
 
Der Startschuss unter den acht angekündigten Bands wurde von La-Ventura abgegeben. Die Niederländer glänzten durch eine Sängerin, Carla van Huizen, mit kraftvoller Stimme und auf vier Personen reduzierte Bandbesetzung. Durch Gitarre, Bass und Schlagzeug wurde so ein rockiger Power-Sound geschaffen.
 
Darauf folgten die brasilianische Melodic Metal Band Revengin, die jungen Musiker von Adeia, die Metalband mit Popanleihen theNAME (die freundlicherweise ihr Schlagzeug zur Verfügung stellten), die belgischen Stimmungskanonen von Skeptical Minds, sowie die Alternative-Rock-Band Asrai.

Wer sich die Pausen vertreiben oder zwischendurch eine kleine musikalische Auszeit nehmen wollte, hatte die Möglichkeit, sich mit den in der Halle platzierten Ausstellungen zu befassen. Zu finden waren die Puppen von Cat’s and Dolls (z.B. Nachbildungen von Floor Jansen und Simone Simons), Schmuck von Dianne van Giersbergen, der neuen Sängerin von Xandria, sowie Diana Lingerie Design. Darüber hinaus hatten die einzelnen Bands Merchandise-Stände aufgebaut.
 
Zur besten Sendezeit trat dann Izegrim auf den musikalischen Plan. Frontfrau Marloes, die bereits auf der Modenschau durch ihre Körpergröße herausgestochen war, brachte hier mit ihrer Death-Metal-Band weibliche Grouls auf das Festival. Um sich zu erinnern, auf welcher Art von femininer Veranstaltung man sich befand, war es dementsprechend von Vorteil, die Augen geöffnet zu halten.
 
Last but not least folgte mit MaYaN der Headliner des Festivals mit einer Mischung ihrer beiden Alben „Quarterpast“ und „Antagonise“. Unterstützt wurden die acht Stammmusiker von den ebenfalls auf dem aktuellen Album vertretenen Gästen Marcela Bovio und Dimitris Katsoulis, der die Band mit seinem virtuosen Violinenspiel unterstützte. Virtuos war auch der Rest der Show – Melodic Death Metal pur! Neben der Mischung aus Henning Basses Clear und Mark Jansens Guttural Vocals, war es vor allem das aktive Geschehen auf der Bühne, das die Aufmerksamkeit des Zuschauers fesselte: viele Platzwechsel, absolute Härte, Headbanging und eine wilde Lichtshow. Möglicher Kritikpunkt ist lediglich, dass Laura Macrí und Marcela Bovio gesangstechnisch im Vergleich zu den Männern akustisch ein bisschen untergingen. Dafür konnte sich Merel Bechtold, die auch bereits mit Karmaflow auf der Bühne stand, sehr gut gegen ihre männliche Konkurrenz an den Saiten behaupten. Alles in allem auf jeden Fall eine tolle Show!
 
 
Das gilt für das gesamte Festival. Soweit ich sie sehen konnte, haben die Bands durchgehend überzeugt und animiert. Und das bei einem Publikum, das nicht so zahlreich war, wie es ursprünglich sicher gehofft wurde. Doch was für die Veranstalter und Künstler eher ärgerlich ist, war für die Zuschauer umso besser! Und gedankt wurde es mit sehr guter Stimmung und zudem, nach einem ersten Erfolg, mit Aussicht auf eine breitere Resonanz im nächsten Jahr – denn ein weiteres FemME wurde vor Ort bereits angekündigt.
 
Realisart! hat vom Festival neben den positiven Eindrücken viele Fotos und zwei Interviews mitgenommen. Das erste mit Mike Saffrie von La-Ventura, das zweite mit Mark Jansen von MaYaN. Die Interviews, sowie weitere Fotos und Artikel folgen in Kürze.
 
Line-Up:
13:30-14:15 Fashion Metal Show
14:30-15:00 La-Ventura
15:20-15:50 Revengin
16:10-16:40 Adeia
17:00-17:40 theNAME
18:00-18:40 Skeptical Minds
19:00-19:45 Asrai
20:10-21:00 Izegrim
21:30-22:40 MaYaN



Mittwoch, 4. Juni 2014

Review: Stream Of Passion - A War Of Our Own

„Ein krasses Monster und jede Menge verschenktes Potential“

Nachdem ich von mehreren Seiten gehört hatte, wie gut das neue Album der Niederländer von Stream Of Passion wäre, wollte ich mich selbst davon überzeugen. Da ich aber noch mit anderen Alben beschäftigt war, begann ich zunächst nur mit dem ersten Track von „A War Of Our Own“ und meinem ersten Song der Band überhaupt: Monster.