Schon Aevum lehrte, dass es in Italien unglaublich gute Metal-Formationen gibt, mit Ancient Bards kam eine zweite Entdeckung solcher Art hinzu. Die Symphonic-Epic-Power-Metal-Band überzeugte vom ersten Song an und katapultierte sich direkt in den Olymp der Favoriten, das kam zuvor nur ein einziges Mal vor (Dawn of Destiny, 2009). Wie beschrieben gelang es der Band überdies, auch live beim Wacken Open Air durchwegs zu überzeugen, weshalb es eine besondere Ehre war, zwei der Bandmitglieder noch am selben Tag interviewen zu dürfen (Video unten).
v.l.n.r.: Sara, ich und Simone/ Foto: Mechthild Wirries
Aevum already taught us that there are some
incredible metal-formations in Italy
and this was proven again with the discovery of Ancient Bards. The Symphonic-Epic-Power-Metal-Band
convinced from the beginning and vaulted themselves directly onto the olymp of
the favorites, something that only has happened ones before (Dawn
of Destiny, 2009). As
described, the band managed to excite everyone live at the Wacken Open Air
and thus it was a special honor to be able to interview two band members on the
same day (video below).
f.l.t.r.: Sara, I and Simone/ Photo: Mechthild Wirries
After unfortunately having to cancel our first interview in january because of health issues, I finally got another chance as part of Haggard's Dragonfest on 10.04.2015 at the Matrix in Bochum and got to meet Aevum. The seven Italians established theri very own style of "Neo-classical Avantgarde Metal" and released a masterpiece with their first album "Impressions - Il palcoscenico della mente", which became one of the best releases in 2014.
f.l.t.r.: Matt, me and Ian (Hydra already masked)/ Photo by Steffen Henneberger
The video-interview (see below) is the best example of the cultural connection between Italy and Germany - two accents clashing together and trying to comunicate on neutral ground, the English language, this could only become adventurours! Hydra (vocals), Ian (keyboard, synth) and Matt (drums) took part in the interview and we talked about their latest album "Impressions", their special music in general, the mixture of Italian and English bits in the lyrics, their outfits and several other topics. A brutal backstage-story became an interesting part of the interview, which contains blood as well a (laughed) tears. The reoccuring change of the interview parter resulted from communication problems, but mainly from the necessary preparations for their show, which was coming up a few hours later! Unfortunately I was not able to take any photos of Aevum while their show (I could not reach the promoter to get this fixed), but I hope to make up for this in the near future!
For everyone else: listen to the album and visit their shows! Aevum are not only nice people, but also play awesome music!
Nachdem ich unser erstes Interview im Januar in Berlin aufgrund einer Erkrankung schweren Herzens absagen musste, konnte ich es am 10.04.2015 in der Matrix Bochum im Zuge von Haggards Dragonfest endlich doch noch durchführen und Aevum treffen. Die sieben Italiener haben ihre ganz eigene Form von "Neo-classical Avantgarde Metal" entwickelt und mit ihrem Debütalbum "Impressions - Il palcoscenico della mente" ein Meisterwerk abgeliefert, das sich als eine der besten Veröffentlichungen des Jahres 2014 herausstellen sollte.
V.l.n.r.: Matt, ich und Ian (Hydra bereits in Maske)/ Foto: Steffen Henneberger
Das Video-Interview (unten) ist das beste Beispiel für die kulturelle Verständigung zwischen Italien und Deutschland - denn wenn zwei Akzente aufeinandertreffen und versuchen, sich über Englisch zu verständigen, dann kann das in vielen Fällen nur abenteuerlich werden. Mit dabei waren Hydra (Gesang), Ian (Keyboard, Synth) und Matt (Drums), mit denen ich über ihr aktuelles Album "Impressions", ihre besondere Musik im Allgemeinen, die Mixtur Italienisch-Englisch in den Texten, die Kostümierungen und einiges andere sprach. Mit dabei eine brutale Backstagestory, die neben Blut auch viele (gelachte) Tränen enthält. Die vielen Wechsel der Interviewpartner resultieren übrigens einerseits aus Verständigungsschwierigkeiten, vor allem aber aus der Nähe zum folgenden Auftritt am selben Abend. Bei dem konnte ich Aevum zwar leider nicht fotografieren (ich konnte den Veranstalter nicht erreichen), ich hoffe aber dies in Zukunft nachholen zu können.
Für alle anderen gilt: Hört euch das Album an und besucht die Konzerte! Aevum sind nicht nur sympathisch, sondern auch musikalisch extrem gut!:)
Um die Wartezeit auf die Wacken-Artikel (Veröffentlichungsstart Mittwoch) ein wenig zu verkürzen, habe ich im Voraus dieses Video-Interview vorbereitet, mit einer Band, die ich besonders schätze! Da der Bandtitel aus nur einem Wort besteht, stellt das obere Bild selbiges dar, während das untere ein ergänzender Hinweis ist. Wer das Rätsel löst, kann die Antwort per Kontaktformular senden. Unter allen richtigen Einsendungen verlost Realisart! das aktuelle Album der betreffenden Band. Viel Glück!
Als ich über die CD-Neuerscheinungen dieses Jahres und damit auch über den Titel "Album des Jahres" nachdachte, war die Vergabe gleichzeitig sehr einfach und sehr schwer, denn es waren gleich zwei Alben, die mir sofort in den Sinn kamen und die sich für mich ziemlich eindeutig behauptet haben.
Zufällig kommen beide aus dem Female-Fronted-Bereich und erstaunlicherweise zählen beide zu meinen absoluten Favoriten. Erstaunlicherweise, weil das nicht zwangsläufig heißen muss, dass jede Neuveröffentlichung der absolute Hammer geschweigedenn besser als alle Konkurrenz sein muss. In diesen Fällen traf das für mich aber definitiv zu. Und da beide Alben so ein Feuerwerk entzündet haben, zudem einen großen Schritt in der musikalischen Entwicklung der jeweiligen Band darstellen (und der Entwicklung beider Sängerinnen), verzichte ich auf eine Entscheidung und kühre einfach zwei Sieger:
Wer viel Wert auf Harmonie innerhalb einer Komposition, sowie eindeutige Genrezuordnungen legt, der ist mit dem ersten vollständigen Album von AEVUM eindeutig schlecht beraten, denn "Impressions – Il Palcoscenico Della Mente" ist quasi der Gipfel des musikalischen Chaos-Gebirges, ein innovatives Theaterstück der Klänge.
Das Album besteht aus einer Ansammlung der unterschiedlichsten Stile. An Gesangstechniken, Instrumenten und Genres wird nicht gespart, die sieben jungen Musiker kreieren ganz nach dem Motto: Mehr ist Mehr. Dabei siedeln sie sich selbst im Kern zwischen Neo-Klassik und Gothic Metal mit Musical-Einflüssen an.