Donnerstag, 4. Juni 2015

Artikel: Realisart!-Album des Jahres 2014

 "Gleich zwei Könige auf dem metal(l)ennen Thron!"

Als ich über die CD-Neuerscheinungen dieses Jahres und damit auch über den Titel "Album des Jahres" nachdachte, war die Vergabe gleichzeitig sehr einfach und sehr schwer, denn es waren gleich zwei Alben, die mir sofort in den Sinn kamen und die sich für mich ziemlich eindeutig behauptet haben. 
Zufällig kommen beide aus dem Female-Fronted-Bereich und erstaunlicherweise zählen beide zu meinen absoluten Favoriten. Erstaunlicherweise, weil das nicht zwangsläufig heißen muss, dass jede Neuveröffentlichung der absolute Hammer geschweigedenn besser als alle Konkurrenz sein muss. In diesen Fällen traf das für mich aber definitiv zu. Und da beide Alben so ein Feuerwerk entzündet haben, zudem einen großen Schritt in der musikalischen Entwicklung der jeweiligen Band darstellen (und der Entwicklung beider Sängerinnen), verzichte ich auf eine Entscheidung und kühre einfach zwei Sieger:


"Forgotten. Enslaved. Admired. Released." von Dawn of Destiny (Power Metal) und "The Quantum Enigma" von Epica (Symphonic Metal). Beide sind unglaublich mitreißend, musikalisch absolut stark und auch textlich anspruchsvoll. Zudem liegt "F.E.A.R." ein berührendes Konzept zu Grunde, das dem ohnehin schon fantastischen Album nochmal die Krone aufsetzt. Warum die Alben außerdem so gut sind, kann man detailliert in meinen Reviews nachlesen:



Insgesamt war 2014 ein Jahr voller guter Neuerscheinungen und nur einiger weniger Enttäuschungen. Gerade auch im Bereich klassischer Power Metal konnten mitreißende Alben produziert werden, selbiges gilt für den Mittelalter-Bereich. Da wurde hart gearbeitet, viel gesäht und somit eine reiche Ernte beschert!

Darüber hinaus möchte ich aber trotzdem noch auf ein außergewöhnliches Debüt aufmerksam machen, das durch seine Vielfalt und Expressivität aus der Masse an Neuveröffentlichungen herausgestochen ist: "Impressions" von Aevum ist ein kleines Kunstwerk, das möglicherweise seine Zeit braucht, um seine ganze Wirkung zu entfalten, dann aber auch so richtig.

Meine Review zum Album:


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