Dienstag, 11. Oktober 2016

Video-Interview + Artikel: Molllust 2016


"Man schreibt keinen Song über jemanden, der einem egal ist!"

Mit Janika und Frank/ Foto: Steffen Henneberger.
...ist eine Aussage, die wohl die meisten Songwriter teilen. Die Texte von Molllust zeichnen sich zudem durch ihre inhaltliche Tiefe, sei es gesellschaftskritisch oder menschlich/persönlich, aus. Was für die Qualität der Texte spricht, gilt für die Musik nicht minder und so war es mir ein besonderes Vergnügen, Janika Groß (Gesang, Piano) und Frank Schumacher (Gitarre, Gesang) zum zweiten Mal zu einem Video-Interview zu treffen, dieses Mal fern der Heimat in den Niederlanden beim Female Metal Event III, am 23. September 2016 noch vor dem offiziellen Einlass.

In Eindhoven sprachen wir über das Festival und Molllusts Auftritt dort, akustischen Opera Metal und dessen Zielgruppe, Janikas und Franks Hang zur Theatralik und dessen Ursprünge, selbstverständlich über das aktuelle Album "In Deep Waters", dessen gesellschaftskritische Inhalte und die Flüchtlingskrise, die Reaktion auf den persönlichen Song "Papa", die besonderen Bühnenoutfits, wie sich Frank als Hahn im Korb fühlte, wie man besonders viel gemeinsame Zeit erfolgreich "durchhält", persönliche Songempfehlungen und Molllusts Zukunftspläne. Außerdem dabei: Franks Tipp, wie man Musiker mit wenig Aufwand glücklich machen kann und eine lustige Backstagestory von und mit Janika. 

In Deep Waters ist ein Album, das schon durch die ästhetisch ansprechende Gestaltung des Covers auffällt und das beim Hören sofort die Handschrift von Molllust, allen voran Janika Groß, offenbart und mit inhaltlicher und musikalischer Gewalt, sowie größtenteils düsterer Atmosphäre überzeugt und sogar nochmal eine Schippe auf den Vorgänger "Schuld" drauflegt: einfach molllüstig!



Das Interview:


Link zur Bandseite: http://www.molllust.com/




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