Dienstag, 12. August 2014

Video-Interview, Artikel + Fotos: Neopera 2014

„Dann war das Zelt plötzlich bis nach hinten voll…“

Nach dem Hammerfall-Interview am 01.08.2014 ging es direkt weiter Richtung Headbanger-Stage im großen Zelt, wo die Newcomer Neopera auftreten sollten.
Deren Debütalbum „Destined Ways“ ist diesen Juli erschienen und hat bereits viele positive Kritiken erhalten. Zu Recht – denn ich war ziemlich beeindruckt von diesem herausragenden Start. Denn das tut Neopera unter all den durchschnittlichen Symphonic-Metal-Neuerscheinungen der letzten Zeit: Herausragen.
Die Band wurde 2011 von Jörn Schubert gegründet, der vielen bereits durch Dark Age bekannt sein sollte.

Was die Band auf dem Album richtig gemacht hat, hat sich schließlich auf dem Wacken ausgezahlt, den Rest besorgte die Neugierde, denn das Zelt, in dem die Band ihren zweiten Auftritt überhaupt hatte, war fast vollständig gefüllt. Verdient, weil die Hamburger sich auch live bewähren konnten. So waren auf den Saiten nicht nur Jörn Schubert und mit dem Bass Dirk Schlächter (Gamma Ray) dabei, sondern es wurde mit Mikis Trimborn eine zweite Gitarre für den Auftritt ins Boot geholt, außerdem Thorsten Harnitz mit dem obligatorischen Schlagzeug. Dazu die drei Sänger, bestehend aus Nina Jiers (Sopran), Thorsten Schuck (Bariton) und Bernhard von Aeons Confer (Shouts). Letzterer vertrat Mirko Gluschke mit einer Selbstverständlichkeit und Inbrunst, die mich ihn niemals als Vertreter hätte erkennen lassen, wäre es nicht erwähnt worden.
Durch diese explosive Mischung wies der Auftritt auch ohne größere Schoweinlagen eine hohe Dynamik auf. Das alles gerahmt von einem Vorhang, der wie für die Band gemacht erschien und der sinnbildlich daher nicht zum letzten Mal über Neopera gefallen sein wird.  
 
Nach dem Auftritt ging es zurück in den Pressebereich, wo wir den Manager und unsere Interviewpartner (Interview am Ende der Seite) vor dem Gibson Bus treffen wollten. Irgendwann kam dann ein nicht unattraktiver junger Mann mit Dutt auf uns zu, den wir zuerst nicht als Jörn Schubert, der auf der Bühne durch seine Supermähne aufgefallen war, erkannten. Tatsächlich hatte sich der sympathische Gitarrist aber schnell vorgestellt und wir warteten gemeinsam auf seinen Manager und seine Kollegin Nina, die kurzfristig noch als Interviewpartnerin angekündigt wurde. Ein Gewinn, da es sich um das einzige weibliche Mitglied der Band handelt und die Sopranistin gleichzeitig eines der klassischen Elemente von Neopera verkörpert.

v.l.n.r.: Nina, ich und Jörn
Als die beiden dann ankamen ergab sich ein kleineres Problem: Der Gibson-Bus war durch Apocalyptica bereits besetzt. Da dem Manager aber gleich der Einfall kam, es bei der Epiphone-Ausstellung einen Pavillon weiter zu versuchen, konnte es mithilfe des freundlichen Besitzers zum Glück schnell gelöst werden. Mehr noch: eine interessante und auch passende Kulisse war geschaffen. Und schon fiel der Startschuss für unser zweites Interview an diesem Freitag.
 
In dem Interview sprechen wir selbstverständlich über den erfolgreichen Wacken-Auftritt, über das Debütalbum „Destined Ways“, die Entstehung der Band, die Verbindung von Klassik und Metal, den Sinn- oder Unsinn von Vergleichen, die Überlegenschancen für eine gemeinsame Reise im Tourbus:D, die Zukunftspläne der Band und über die Geschichten, die Jörn Schubert, Master der modernen Oper;), mit seiner Musik erzählen will.


Fotos:






 





 
 




















Das Interview:


Der Link zum Youtube-Video:
https://www.youtube.com/watch?v=Ho4v3hw9mVc

Link zur Seite der Band:
http://www.neopera.com/








 

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