Donnerstag, 27. November 2014

Video-Interview, Artikel + Fotos: Craving 2014

Hildesheim wurde weggebombt! Diesmal waren es die Russen!

Es muss das Schicksal gewesen sein, das Craving eine Woche, nachdem ich Leonid Rubinstein zufällig kennen gelernt hatte, nach Hildesheim führte. Dort sollte die Band im Zuge ihrer Schattennächte Tour am 8.11.2014 in der Kulturfabrik Löseke auftreten. 

v.l.n.r.: Thorsten, Maik, ich, Ivan und Leo/ Foto: Sion Natah
Nach dem Soundcheck traf ich die vier jungen Männer aus Oldenburg zum Video-Interview (ganz unten). In diesem wurde bereits nach kurzer Zeit klar, dass die Band mit einem gewissen Wahnsinn behaftet ist, was mich permanent zwischen dem Drang zu Lachen oder zu Fliehen schwanken ließ. So wurde das Interview teilweise umgedreht, darüber hinaus über die Bandgeschichte, das aktuelle Album "At Dawn", den Auftritt in Hildesheim, Game of Thrones, "Only Teardrops" und vieles mehr gesprochen. Und da sich herausstellte, dass das Mikrofon bei der ersten Häfte nicht lief, sogar gleich zweimal! An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Band, dass auf die Live-Opferung dennoch verzichtet wurde und das Ganze tapfer durchgestanden wurde. Für mich persönlich geht die Band damit als "das erste offizielle Trash-Interview" in die Realisart!-Geschichte ein!

Sonntag, 16. November 2014

Video-Interview, Artikel + Fotos: Xandria 2014

"It is of course really my band now!"

Am 30.10.2014 fand in der Tilburger Hall of Fame ein Xandria-Konzert im Zuge der Sacrificium-Tour der Band statt. Mit dabei waren Dawn of Destiny, All Will Know und Chromasphere. 

Aufgrund der Anwesenheit ersterer hatte ich mich überhaupt für meine eigene Anreise entschieden. Ich war aber gleichzeitig erfreut, dass sie ausgerechnet Xandria unterstützen sollten, deren Karriere ich bereits seit "Ravenheart" verfolgt habe. Somit hatte ich am Ende zwei gute Gründe, Tilburg nach der Epica-Release-Show zum zweiten Mal zu besuchen. Dort habe ich nicht nur die Auftritte von Xandria und den anderen Bands fotografiert, sondern auch ein Interview mit Dianne van Giersbergen geführt. (Video ganz unten)

Mit Dianne van Giesbergen.
Selbige habe ich dabei als besonders sympathisch und verständnisvoll empfunden. Beides zeigte sich beispielsweise daran, dass sie mit mir gemeinsam den bisher unbenutzten Selbstauslöser an meiner Kamera suchte, da der Bandraum ziemlich weit abseits vom Rest der Crew lag. In dem Interview sprechen wir beispielsweise über den Auftritt in Tilburg, Diannes Leidenschaft für Xandria und ihre Songs, ihre Rolle als bereits vierte Sängerin der Band, den Zusammenhang von Quentin Tarantino und Downton Abbey(:D), ihre Schmuckkollektion "Precious Metal", eine nicht ganz so lustige "Funny Story" und mehr. 

Donnerstag, 13. November 2014

Konzertbericht + Fotos: Dawn of Destiny bei Xandria in Tilburg 2014



"Wenn es in Tilburg dämmert..."

...dann nicht nur wegen der Sonne! Am 29.10.2014 ging es für mich direkt nach der Uni, also um vier Uhr nachmittags, mit dem Auto Richtung Tilburg, wo am nächsten Tag ein Xandria-Konzert stattfinden sollte. Unter anderem mit Dawn of Destiny als Support. Da letztere nicht erst seit „F.E.A.R.“ (Review zum Album unter: http://www.metal-trails.com/reviews/dawn-of-destiny/2014/f-e-a-r.html) die Liste der Handvoll Bands anführen, für die ich bereit bin, so weit zu fahren, war ich zu Beginn der Fahrt trotz Gussregen und Nebel noch sehr motiviert. Zur Einstimmung beschloss ich dann, alle Alben der Band in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu hören, rechnete aber nicht damit, dass ich durchkommen würde. Tatsächlich kam ich bald beim Song „Rising Angel“ an und entstellte eine der Textzeilen zu „See you in [Tilburg] – if this place exists!“. Um halb elf kam ich dann endlich am Ziel an, bereit für alles, was am nächsten Tag folgen sollte.

Freitag, 31. Oktober 2014

Review: Jaded Heart - Fight the System

Bei JADED HEART handelt es sich um eine dieser deutschen Hard-Rock-Bands, die bereits seit Anfang der 90er aktiv sind und bei denen noch kein Ende in Sicht ist. Was dann bei den neuen Alben häufig herauskommt, ist solides, genretreues Handwerk, das gilt auch für "Fight The System".

Hier hatte ich mir, ausgelöst durch den Titel, etwas härtere oder in irgendeiner Form unkonventionelle Kost vorgestellt. Tatsächlich enthält "Fight The System" aber [...]


Weiterlesen und Bewertung erfahren unter:
http://www.metal.de/rock/review/jaded-heart/59276-fight-the-system/

English Translation: Poets of the Fall 2014

Without Silence there can be no Music!
Translated by Hanna Häßlein

On 22.10.2014 the touring schedule of Poets of the Fall led me to Hamburg in the course of their Jealous-Gods-Tour. I was not only accredited for the concert itself but also conducted an interview with Mark Saaresto, the singer of the band, in advance. (The interview is at the bottom)

In the morning, when I was still sitting in the university and headed to my car in the midst of rain and storm and drove through the same for two hours to Hamburg, I already started to hate fall – not a good sign, one could think.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Video-Interview, Artikel + Fotos: Poets of the Fall 2014

"Without Silence there can be no Music"

Am 22.10.2014 führte der Tourplan Poets of the Fall im Zuge ihrer Jealous-Gods-Tour nach Hamburg. Dort war ich nicht nur auf dem Konzert an sich akkreditiert, sondern habe im Vorfeld auch ein Interview mit Marko Saaresto, dem Sänger der Band, geführt. (das Interview ganz unten)

Nachdem ich morgens noch in der Uni saß und mich bei Regen und Sturm zu meinem Auto aufmachte und durch selbigen auch zwei Stunden Richtung Hamburg fuhr, begann ich den Herbst bereits zu hassen – kein gutes Vorzeichen, sollte man meinen. 
Mit Marko Saaresto/ Foto: Nina Taylor
Als ich es dennoch rechtzeitig vor das Hamburger Knust geschafft hatte (mein Auto stand quasi direkt hinter dem Tourbus in der verbotenen Zone), erhielt ich eine SMS, die mich zum Hotel der Band beorderte. Neben der Panik, die mich aufgrund meiner schlechten Kondition und meines noch

Montag, 20. Oktober 2014

Review: Sonata Arctica - Ecliptica Revisited

"I'm Myself , I'm a Special Replica!"

Fünfzehn Jahre ist es her, seit SONATA ARCTICA "Ecliptica" veröffentlicht haben. Zu Ehren dieses Jubiläums und weil sich die Bandbesetzung in dieser Zeit mehrfach geändert hat, wurde das Debütalbum der Finnen noch einmal komplett neu eingespielt. Tatsächlich handelt es sich hier bereits um die dritte Version der Scheibe, denn 2008 wurden die Songs schon einmal neu gemastered. Da stellen sich gleich mehrere Fragen: Lohnt sich so viel Aufmerksamkeit? Was hat sich verändert? Und ist das neue Album besser als das alte?
[...]

Weiterlesen und Bewertung erfahren unter:
http://www.metal.de/heavy-metal/review/sonata-arctica/59169-ecliptica-revisited/

Sonntag, 19. Oktober 2014

Video-Interview, Artikel + Fotos: Lyriel 2014

"Ein Feuerwerk von Release-Show!"

Vor etwas mehr als einer Woche, am 11.10.2014, fand in Gummersbach die große Release-Show von Lyriels neuem Album „Skin And Bones“ statt. Realisart! war dabei und hat unter anderem ein Video-Interview mit drei Mitgliedern der Band geführt.

v.l.n.r.: ich, Jessica, Oliver und Linda/ Foto: Andreas Noack

Konzertbericht + Fotos: LA-VENTURA auf Lyriels Release-Show 2014



"Weiterer Superauftritt von den sympathischen Niederländern!“

Direkt nach Prisoner folgte mit La-Ventura der zweite Act auf Lyriels Skin-And-Bones-Release-Show in Gummersbach.

Die Band war nach ihrem Auftritt beim FemME ein weiterer Anreiz, sich für über drei Stunden ins Auto zu setzen, was sich nicht als Fehler herausstellen sollte. Denn erneut begeisterten die vier Niederländer bestehend aus Frontfrau Carla van Huizen (Gesang), Sasha Kondic (Gitarre), Mike Saffrie (Bass) und Stefan Simons (Schlagzeug) mit einem Super-Auftritt. 

Samstag, 18. Oktober 2014

Konzertbericht + Fotos: PRISONER bei Lyriels Release-Show 2014


„Fesselndes Opening von Prisoner!"

Am 11.10.2014 fand die große Release-Show von Lyriels neuem Album „Skin And Bones“ in Gummersbach statt. Eröffnet wurde der Abend von der lokalen Band Prisoner.

Von denen hatte ich zuvor noch nichts gesehen oder gehört. Beim Betreten der Bühne war mein erstes Gefühl… Irritation. Denn es war ein etwas seltsames Bild, das sich den Augen des Zuschauers bot: an den Instrumenten vier Männer in den besten