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Freitag, 16. März 2018

Review: the Legion:Ghost - With Courage of Despair


Modern Me(h)tal at it's best...
by Schorsch

Um die Wartezeit auf die neue the Legion:Ghost zu verkürzen, habe ich mir mehrfach das erste Album "...Two For Eternity" der Combo angehört und fühlte mich in meinem letzten Review bestätigt. Die Platte braucht einfach mehrere Durchläufe, um richtig Spaß zu machen. Diesen Fehler wollte ich dieses Mal nicht begehen und habe mir "With Courage Of Despair" mehrfach angehört, bevor ich jetzt hier sitze und dieses Review verfasse. Fun Fact am Rande, es läuft auch jetzt und genau da ist der Knackpunkt! Die Platte nimmt mich nicht mit. Doch beginnen wir, wie immer mit der Produktion. Absoluter Hammer! Alles gut hörbar, unabhängig ob Anlage oder Kopfhörer. Gestückelte Gitarren, Bass Drops, alles da (Anspieltipp: No Happy End). Auch wenn es manche als negativ empfinden würden, finde ich persönlich diesen klinischen Klang für das Genre super. Auch spielerisch sind die Jungs klasse! Wie beim letzten Mal muss ich das Drumming von Ben Overmann loben, der weiß, wann er verspielt spielen kann und wann Groove angesagt ist. Textlich bin ich hin- und hergerissen. Es ist schön, dass mal wieder Themen angesprochen werden, allerdings empfinde ich die Umsetzung Platitüden-haft. Jetzt kann natürlich gesagt werden, dass eine klare Message sinnvoller ist, aber mein persönlicher Geschmack mag es lieber offen für Interpretationen. 

Montag, 9. Januar 2017

Konzertfotos: Burn These Lies beim Metal Christmas 2016

Den dritten Slot des Metal Christmas belegten Burn These Lies, die Metalcore brachten, der Einflüsse von Genre-Größen wie Parkway Drive oder Caliban aufwies. Dabei grenzte es fast schon ein Wunder, dass die Cappi des Sängers Ricardo bei seinem Stimm- und Körpereinsatz dauerhaft auf dem Kopf haften blieb.

Samstag, 15. Oktober 2016

Review: the Legion:Ghost - Two For Eternity


...Two for Eternity – Moderner, tighter Metal at it's best
by Schorsch

...Das behaupten die Jungs aus Aachen/Köln von sich und was soll ich sagen, sie haben Recht!
Doch erst einmal ins Detail. Die Produktion ist der Wahnsinn! Alle Instrumente sind klar hörbar und ausgewogen arrangiert. Das Schlagzeug knallt ohne Ende; von Sound und der Art des Spielens des Drummers Ben Overmann bin ich sehr begeistert. Auch technisch hat das Quintett seine Hausaufgaben gemacht, die Breaks sind tight, die Melodien ergeben Sinn, der Gesang ist vielseitig, die Gitarren sind großartig aufeinander abgestimmt. Über fast jedem Breakdown oder Riff schwebt eine Lead-Gitarre hinweg, die coole Sounds erzeugt.

Mittwoch, 20. April 2016

Video-Interview + Artikel: All Will Know 2015/16


"Lieber reißt ne Gitarrensaite als ein Stimmband!"

Ganz in diesem Sinne kam ich am 20.11.2015, genau ein Jahr nach unserem letzten Video-Interview, zum zweiten Mal mit der kompletten Kernbesetzung von All Will Know ins Gespräch, womit es sich bei der Band um unsere ersten Wiederholungstäter handelt. Das auch zu Recht, denn im letzten Jahr nahmen neue Entwicklungen ihren Lauf, die es wert waren, thematisiert zu werden. Darunter die neuen Bandmitglieder Max Jänsch (Bass) und Lukas Gröhl (Schlagzeug). 

v.l.n.r.: Lukas, Steffen, ich, Frank, Max und Jan/ Foto: Holger Bratengeier.

Samstag, 31. Oktober 2015

Review: All Will Know - Deeper Into Time (English Version)

Hier klicken für deutsche Version!

"This world is our cage!"
Translation: Hanna Häßlein

A cage from which one needs to break out – this is exactly the atmosphere of “Deeper Into Time“, the second studio album of All Will Know.
Furthermore, it consists of a great mixture of Melodic Death Metal and Metalcore, paired with electronic sounds as well as clean and guttural vocals, the latter one having increased. Generally, „“Deeper Into Time“ is a lot harder and handier than its predecessor.

One reason for this are the compositions themselves which were mainly created by Jan Jansohn (guitar) aka the band constant, but also a restaffing of the microphone. While the soft and hard passages of “Contact” were delivered by two different singers, Frank Richter, who turns out to be the jackpot, is taking over both parts on the new album. Aside from brute shouts, grunts and screams, his voice also shows a lot of strength in the sung parts such as the low and warm timbre – the mixture of both aspects through only one person is especially capturing – Jekyll & Hyde is alive!

Sonntag, 25. Oktober 2015

Review: All Will Know - Deeper Into Time

Click here for english version!
"This world is our cage!"

Ein Käfig aus dem es auszubrechen gilt und genau diese Atmosphäre ist es, die "Deeper Into Time", das zweite Studioalbum von All Will Know ausstrahlt.
Selbiges besteht weiterhin aus einer guten Mischung aus Melodic Death Metal und Metalcore, gepaart mit elektronischen Klängen, sowie aus cleanem und gutturalem Gesang, wobei der Anteil von letzterem gestiegen ist. Generell ist "Deeper Into Time" noch wesentlich härter und griffiger als sein Vorgänger. 

Dies liegt einerseits an den Kompositionen selbst, die zu einem Großteil von Jan Jansohn (Gitarre), aka die Bandkonstante, kommen, aber auch an einer Neubesetzung am Mikrofon. Während die sanften und härteren Passagen auf "Contact." von zwei verschiedenen Sängern gebracht wurden, übernimmt auf dem neuen Album Frank Richter, der sich als Hauptgewinn herausgestellt hat, die kompletten Vocals. Neben brachialen Shouts, Grunts und Screams weist seine Stimme auch in den gesungenen Parts viele Stärken auf, darunter das tiefe Timbre und die warme Stimmfarbe - die Mischung aus beiden Aspekten durch eine einzelne Person ist besonders gewinnend - Jekyll & Hyde is alive! 

Samstag, 30. Mai 2015

Konzertfotos: Soulbound beim Metal Christmas 2014

"Gastgeber liefern gelungenen Festival-Abschluss!"

Das war ursprünglich gar nicht geplant, denn eigentlich hätte eine andere Band das Metal Christmas am 21.12.2014 in Bielefeld beschließen sollen. Da es aber mit dem Headliner Ektomorf zu einer Line-Up-Verschiebung kam, sprangen die fünf Musiker von Soulbound auf den letzten Posten. 
Eine bessere Entscheidung hätte man nicht treffen können, denn Soulbound lieferten einen mehr als nur gelungenen Schlussauftritt. Tatsächlich war die Halle auch weiterhin voll, denn nun waren alle übrigen Zuschauer vor der einen Bühne versammelt, um sich  bestem alternativen Metal, der klassischen Melodic Death mit Metalcore-Elementen vereint, hinzugeben. Ja, hingeben, denn hier wurde noch mal alles aus dem Publikum rausgeholt, was zu so später Stunde erstaunlicherweise möglich war! 

Sonntag, 22. Februar 2015

Konzertfotos + Artikel: All Will Know in Bremen 2014

"Harte Nüsse knacken Publikum!"

Am 20.12.2014 reisten die Jungs von All Will Know ins weit entfernte, sehr gastfreundliche Osterholz-Scharmbeck bei Bremen, um dort im Kulturzentrum OHZ bei der achten Hard & Heavy Night unter dem Motto Harte Nüsse Volume 1 vor Weihnachten nochmal antibesinnliche Stimmung zu erzeugen. Im Gepäck hatte die Band aus den Apfelweinlanden sowohl Songs von ihrem Debütabum "Contact." als auch einige neue Songs, die demnächst auf dem zweiten Album veröffentlicht werden. (mehr dazu in Kürze!)

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Mail-Interview: Amaranthe 2014

Vor kurzem hatte ich mein erstes Mail-Interview für Metal.de. Selbiges fand mit Elize Ryd von der Modern-Melodic-Metal-Band Amaranthe statt. Darin sprechen wir vor allem über das neue Album "Massive Addictive", aber auch über die Musik der Band, und ihren teilweise kontroversen Charakter, im Allgemeinen. Das Interview wurde auf Englisch geführt und von mir ins Deutsche übersetzt. Reinlesen lohnt sich;)

Weitere Fotos ebenfalls auf Metal.de

Der Link zum Interview auf Metal.de: 
http://www.metal.de/heavy-metal/interview/amaranthe/59636-interview-mit-elize-ryd-zum-dritten-studioalbum-massive-addictive/

Sonntag, 7. Dezember 2014

Video-Interview und Studioreport: All Will Know 2014

Die Macht ist mit ihnen!

Am 20. November 2014 zog es mich nach Seeheim-Jugenheim, zu meinem bisher weit entferntesten Ziel innerhalb der deutschen Grenzen für Realisart! Was der kleine Ort in der Nähe von Darmstadt zu bieten hat, das es sich lohnt, so weit zu fahren? Derzeit nehmen All Will Know dort in den Kohlekeller Studios ihr neues Album auf, wo ich die Ehre hatte, sie besuchen zu dürfen. 

v.l.n.r.: Jan, Tobi, Kristian, Steffen, Frank und ich.
Auf die Band bin ich im Zuge meiner Tilburg-Reise im Oktober aufmerksam geworden, wo sie als Support für Xandria dabei waren. Da ich selbst vor allem für selbige und für Dawn of Destiny da war, scherzte ich kurz vor ihrem Auftritt noch, dass ich sie schon wegbuhen würde. 

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Review: Amaranthe - Massive Addictive

"The Wind is still blowing!"

Mein erster Eindruck von "Massive Addictive", dem neuen Album von AMARANTHE war positiv. Ich wurde zwar nicht vom Hocker gehauen, aber auch nicht gänzlich unbeeindruckt zurückgelassen. Die Schweden legen nach "The Nexus" und ihrem Debüt "Amaranthe" ihr drittes Studioalbum vor. Letzteres fand ich seinerzeit schon ziemlich gut, irgendwie erfrischend anders. Das lag vor allem an den EDM-Elementen, die die Band verwendet, sowie den drei Sängern.

Was das anbelangt, bildet auch das neue Werk keine Ausnahme: [...]

Weiterlesen und Bewertung erfahren unter:
http://www.metal.de/heavy-metal/review/amaranthe/59456-massive-addictive/